The Arrival

Die Grenze zwischen gestern und heute ist fließend, sonderlich erholsam waren die 1, 2 Stunden Schlaf beim 12 Stunden Flug nicht. Die Müdigkeit wird aber von einer Schar an motivierten Japanern vertrieben, die freundlich überprüfen ob man die Corona-Einreisebestimmungen erfüllt. Dann geht's durch die normale Einreisekontrolle, dann Gepäck abholen, wo der offizielle Corona- und Essensspürhund, ein Beagle, das Gepäck beschnüffelt. Anschließend noch Zollkontrolle. Dank online Voranmeldung und parat halten der QR-Codes ging das alles recht zackig. Das abholen des Zugtickets für die kommenden 2 Wochen hat auch geklappt, so waren wir nach kurzer Pause zum Snack kaufen auch schon im Zug nach Osaka.

Der Shinkansen ist mit seinen 285 km/h schon richtig schnell, umso mehr schreckt es wenn die Expresslinie trotzdem mit einem “wusch” nochmals deutlich zügiger an einem vorbei rauscht. Fuji haben wir schön aus dem Fenster gesehen, wir haben Glück und sind bei sonnigem Wetter angekommen.

Nun stehen wir in Osaka mit der Erkenntnis, dass unser noch schnell für eine Nacht gebuchte Hotel erst ab 22:00 zum einchecken bereit steht. Da wir auf dem Weg dorthin einige Spielhallen und erst in den späten Abendstunden öffnende Restaurants passieren, drängte sich bei der Beobachtung der Verabschiedung zwischen einer Dame und einem Herren vor unserem Hotel die Vermutung auf, dass hier vorwiegend gewerbliche Vermietung stattfindet.

Die Rezeptionistin versteht ausreichend English und ich ausreichend japanisch dass unser Gepäck geparkt wird und wir die Zeit mit in Erinnerung schwelgen in Juso verbringen. Es gibt billige Handschuhe und Sticker für Mimi, Donuts vorwiegend für Jakob, Longdrinks, gegrilltes Hühnchen und irgendwann dann endlich auch ein Bett.