… fast. Wir sind durch die gestrige Raincoat Bar Session erst spät ins Bett gekommen. Der Schlaf war dank kurz angelaufener Heiz-Klima angenehm, und nicht zu kurz.
Aufgewacht und mit Miso-Suppe gestärkt geht es los. Also, nicht direkt los. Los mit Planen was wir denn machen. Onsen, zur Entspannung, davor essen. Plan gefasst und mit Spaziergang gewürzt.
Da ein gutes Mittgessen immer ein exzellenter Ansporn is(s)t, machen wir uns auf nach Osaka-Umeda, wo die kulinarischen Möglichkeiten beinahe unbegrenzt sind.
Angekommen beginnt der erste Teil der Route durch den enormen Bahnhof in Umeda 1), wo direkt zwischen den riesigen Hochhäusern sich dennoch eine schöne Parkanlage befindet.
Da Platz karg ist, wird jeder Freie Platz verwendet2), so auch der Raum Zwischen den Straßen und der erhobenen Bahnstrecken.

Gut für uns, denn da befinden sich oft Gänge voller Restaurants mit guten und preiswerten Mittagsmenüs. Präsentiert werden diese mit teilweise naturgetreuen Nachbildungen der Speisen3), womit man sehr schnell ein gutes Bild hat was einem zusagt. Gefunden, bestellt, geschmeckt (Gerade noch rechtzeitig fotografiert).
Der restliche Weg zum Onsen war uns ein bisschen zu kurz, also gab es noch einen Abstecher in einen frisch eröffneten Crêpes Laden mit motivierter Chefin und Lieferdienst. Gut gestärkt, aber nicht mehr zu voll, geht es nun in den Onsen Naniwanoyu. Handy und Kamera bleibt wie es sich gehört im kleinen Schließfach in der Umkleide. Infrarotsauna, diverse Heißwasserbecken, und Liegeflächen bieten ausreichend Erholungspotential.
Zurück geht es ein bisschen flotter, dank ausgezeichneter Beschilderung und den gut taktierten Bahnen recht zügig. Nach Juso, um dort erneut zu schauen, ob unser vom letzten mal lecker in Erinnerung gebliebener Spa Spa Spicy Curry offen hat. Die letzten Tage war er immer zu, heute leider auch.
Wir folgen also einer gestern erhaltenen Empfehlung und machen uns auf den Weg zu dem Ramen Restaurant um die Ecke.
Dort angekommen sehen wir kleine Grüppchen heraussen warten. Mimi hüpft geschwind hinein um nach einem Platz zu Fragen. Wir werden höflich auf eine Reservierungsliste vor dem Eingang hingewiesen, wo wir uns prompt, und unter Aufsicht des Personals, erfolgreich (und richtig) eintragen – Benötigt wurden: Name + Anzahl der Personen (man könnte ja tortzdem Hilfe brauchen).
Keine 10 Minuten später werden wir zum Platz begleitet und mit einer Englischen Karte begrüßt, konnten jedoch, dank dem eifrigen vorarbeiten draußen auf der Japanischen Karte, bereits bestellen.
Nach einem kurzen Zwischenstopp im 24h Shop ums Eck, um unsere Vorräte von Trinkwasser (ohne Chlor) aufzustocken, sind wir auch schon gut im Apartment angekommen, hängen Handtücher zum Trocknen auf, und bereiten uns fleißig auf den morgigen Tag vor. Und stellen die finalen Beiträge der letzten Tage online.