Time flies

Es heißt Abschied nehmen von Osaka. Die Koffer sind gepackt und wir brechen zum Shinkansen auf. Kurz zuvor noch die Reservierung vom Automaten abholen und Mittagessen besorgen, da wir doch wieder 3 Stunden im Zug sitzen.

Bei der Gastfamilie angekommen werden wir von der Großmutter Hiba und den Kindern Lina & Tomo begrüßt. Kurz darauf kommen die Gastmutter Marie gefolgt von ihrem Mann Tsuyoshi von der Arbeit.

Es gibt ein gemeinsames Abendessen ohne die anderen Gäste, da diese genau diesen Abend alle ausgeflogen sind. Schlafen gehen wir aber nicht bevor Mimi nicht noch ein bisschen weiter häkelt, und wir herausfinden was Igel auf Japanisch heißt: Hari-nezumi, was so viel heißt wie “Nadel-Maus”.

Am nächsten Tag, gestärkt von dem guten Frühstück, gehen wir eine “kleine” Runde spazieren (es wurden 4 Stunden).

Tags darauf planen wir wenig Erschöpfendes, denn am Abend ist ein Festmahl angekündigt. Mittagessen suchen wir in der Nähe. Wir finden ausgezeichnetes Ramen, sehr scharf.

Um uns den brennenden Mund abzukühlen spazieren wir an der frischen Luft zum Daiso, dem gut gefüllten 100¥-Store ums Eck.

Klassisch im Dirndl geht es am Abend zum gemeinsamen Essen auswärts, lustigerweise im Lokal direkt neben dem heute besuchten Ramenshop. Hiba ist vorgegangen, leider aber nicht angekommen. Gefunden am Weg zurück nach Hause, weil Sie einen falschen Treffpunkt angepeilt hatte und sich dann unsicher wurde.

Camille kam ebenfalls. Sie ist eine alte Bekannte von vor 3 Jahren, welche damals ebenfalls als Gast bei Marie war und nun in der Nähe wohnt.

Gespeist wurde eine leicht japanisch angehauchte interpretarion von Italienischem. Fotos wurden anfangs vom Hunger verdrängt, dann war jedoch kurz einmal Zeit.

Nach dem Essen trennen wir uns von den Kindern und Hiba. Für uns geht es weiter ins Karaoke, wo wir gemischt Japanisch, Englisch und sogar Deutsch & Koreanisch singen. Um 2 Uhr geht es dann gemeinsam heim.

Wir konnten gut ausschlafen, Tsuyoshi musste das Wohnzimmer für die Ankunft des neuen 4K Fernsehers vorbereiten, wo wir dann auch mithelfen durften und unser Japanisch weiter verbessern. Nachdem alles eingestellt war haben wir die Chance genutzt und einen Film angesehen :).

Zu Mittag gab es Udon, am Abend ausgezeichnetes Curry, beides gekocht von Marie.

Wir freuen uns bereits auf Silvester und Wünschen allen Lesenden einen guten Rutsch!

2022/12/30 14:20 · Jakob

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