Ein Blick auf die gegangenen Schritte in den letzten Tagen erklärt die Erschöpfung. Vorsatz für den Tag; Heute wird gemütlich
Die morgige Abreise gehört vorbereitet, weshalb noch die Koffer zusammen gepackt gehören. Aber dann wird entspannt. Zwei Stunden einräumen, umschichten, und dann endlich Reisverschluss der Koffer zuziehen, später sind wir hungrig und noch immer Entspannungs-bedürftig.
Wir fahren zum Hauptbahnhof Umeda. Es braucht nur einige Stockwerke Kaufhauswahnsinn bis wir uns ein einladendes Sushi-Restaurant gefunden haben. Zum Dessert gibt es Smoothies und Süßkartoffel-Apfel-Crepe. Gut gesättigt sind wir bereit für die Herausforderung des Relaxens. Hierfür trennen sich unsere Wege, Jakob geht ins Kino, Mimi fährt zum Onsen.
Jakob verbringt die Wartezeit bis zum Filmstart auf der Dachterrasse, wo er neben schönem Ausblick auch einen Gemüsegarten findet. Dann ist aber schon Zeit für 2 Stunden des aktuellen One Piece Films. Auf dem Rückweg muss er sich durch eine etwas dichter gedrängte Menge schlängeln, da eine Berühmtheit (die wir natürlich nicht kennen) unter Polizeischutz durch den Bahnhof spaziert und zu Trauben kichernder, Selfies machender Mädchen führt.
Mimi setzt sich in den Zug in den Süden von Osaka, spaziert vorbei am Bootsrennen-Stadion und ist dann am Ziel; Suminoe Onsen
2 Stunden saunieren, im warmen Wasser quellen, und dazwischen die frische Winterluft genießen, später ist es Zeit für den Rückweg. Also ab in den Zug nach Juso, wo wir uns wiederfinden.
Es wird nach Abendessen gesucht, wovon mal wieder nur die Vorspeise schafft, abgelichtet zu werden. Wir können aber versichern, dass auch alle danach folgenden Fleischspieße hervorragend ausgesehen und geschmeckt haben.
Ganz voll fühlen wir uns aber noch nicht, also gibt es noch einen letzten Trip zum Supermarkt. Etwas müde und schon lesefaul landet dann nicht nur leckeres im Einkaufskorb. Die Konsistenz und den Geschmack von panierter, frittierter Bechamelsauce mit Krabbenaroma darf man sich gerne vorstellen, wir würden aber nicht zum Kauf raten.
So haben wir heute wieder etwas mehr als 13.000 Schritte gesammelt, ein bisschen entspannter fühlen wir uns aber trotzdem. Und abgesehen vom schwere Koffer herumschieben sitzen wir ja morgen nur im Zug.